11-06-15

Löcher, Kratzer, Risse

Beschädigte Tapeten lassen sich ausbessern


Raufasertapeten sind durch ihre körnige Struktur sehr robust und Schrammen und Kratzer verschwinden schnell mit etwas Farbe. Anders sieht es bei Mustertapeten aus. Hier fallen die Schäden sofort ins Auge. Mit ein paar Handgriffen erhalten die Wände ihr früheres Aussehen zurück.

 

 

Beim Aufbauen oder Verrücken von Möbeln passiert es schnell: Plötzlich sind die frisch tapezierten Wände zerkratzt. Wer diese Stellen nicht mit Bildern oder Regalen kaschieren kann und Tapetenreste aufgehoben hat, sollte die Schäden ausbessern. Auch wenn sich Tapeten später an den Rändern lösen, kann nachgearbeitet werden.

Kaputte Tapeten reparieren

Beschädigte Tapeten auszutauschen ist recht einfach: Zuerst wird die Tapete um die kaputte Stelle mit einem Cuttermesser herausgeschnitten. „Falls sich das alte Tapetenstück nicht abziehen lässt, kann man es leicht anfeuchten und mit dem Spachtel entfernen“, empfiehlt Miss Do-it-yourself Martina Lammel. Ist auch der Untergrund beschädigt, sollten Löcher oder Risse mit einem Tapezier- und Renovier-Spachtel ausgebessert werden. Die Spachtelmasse muss anschließend etwa 30 Minuten trocknen.

Am besten lässt sich die neue Tapete mit einem Flüssigkleister-Konzentrat verkleben. Dieser Kleister ist wiederverschließbar und eignet sich daher für die Entnahme kleiner Mengen. Mit Wasser verdünnt ergeben zehn Gramm Konzentrat etwa 100 Milliliter fertigen Kleister. Schon nach zwei Minuten ist der Kleber einsatzbereit.  

Damit die reparierte Stelle später so gut wie nicht erkennbar ist, schwört die Miss Do-it-yourself beim Zuschneiden und Einpassen der neuen Tapete auf den Doppelnahtschnitt: „Kleben Sie ein grob zugeschnittenes Stück Tapete über die Schadstelle und schneiden Sie im Überlappungsbereich durch beide Tapeten“, so die Expertin. Die Reste vom neuen Tapetenstück lassen sich leicht von der Wand lösen. Danach wird die neue Tapete leicht angehoben, um die darunterliegenden Reste der alten Tapete abzuziehen.

Lose Tapetennähte ankleben

Tapeten werden Stoß an Stoß verklebt. Dabei kommt es auf die richtige Menge Kleber an. Wurde zu wenig Tapetenkleister verwendet, können sich die Ränder nach einiger Zeit lösen. Mit einem Naht- und Reparaturkleber lassen sich die lockeren Tapeten wieder befestigen. „Heben Sie die Tapetenränder vorsichtig an, verteilen Sie den Kleber gleichmäßig auf dem Untergrund und drücken Sie die Tapete an“, erklärt Martina Lammel das Vorgehen. Herausquellender Kleister kann mit einem sauberen, feuchten Tuch abgetupft werden. Nach etwa zehn Minuten ist der Kleber trocken und die Tapete haftet wieder.



Produkt-Info:

•    Flüssigkleister-Konzentrat von Henkel Metylan
•    Tapezier- und Renovierspachtel von Henkel Metylan
•    Naht- und Reparaturkleber Ovalit von Henkel Metylan

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