28-09-15

Zugluft adé

Türen und Fenster mit Profilen abdichten


Bei angenehmen 22 Grad Raumtemperatur lassen sich kühle Herbstabende gemütlich verbringen. Wer trotzdem friert und das Gefühl hat, dass es zieht, sollte Fenster und Türen überprüfen. Sie können Schuld an der Zugluft sein, wenn sie schlecht abgedichtet sind.

 

Zugluft ist unangenehm und kostet bares Geld. Die kalte Luft, die bei undichten Fenstern und Türen durch die Spalten ins Haus oder in die Wohnung dringt, muss ständig auf Raumtemperatur erwärmt werden. „Besonders viel Wärmeenergie entweicht durch schlecht isolierte Fenster, was in erster Linie an der Verglasung liegt“, erklärt Frank Boddenberg, Trainer der DIY Academy. Aber auch Fensterrahmen stellen gerade bei älteren Fenstern Wärmebrücken dar. Je nach Bauklasse und Fensterausstattung kann der Anteil der Fenster am gesamten Energieverbrauch bis zu 27 Prozent betragen.

Endlich gemütlich warm

Wenn ein Fenstertausch nicht in Frage kommt, zum Beispiel bei Mietwohnungen, können Mieter zumindest die porös gewordenen Fensterdichtprofile erneuern. Mit elastischen Dichtungsbändern aus Gummi oder Schaumstoff lassen sich neben Fenstern, auch Eingangs- und Zimmertüren schnell abdichten. Je nachdem, welche Profile zum Einsatz kommen, können Spalten und Ritzen von 1 bis 5 Millimetern Dicke problemlos abgedichtet und bis zu 40 Prozent der jährlichen Heizkosten eingespart werden.

Zunächst sollte man testen, ob und an welchen Stellen die Dichtungen defekt sind. Der Experte rät, ein Blatt Papier zwischen Fenster bzw. Tür und Rahmen zu klemmen: „Lässt sich das Papier leicht herausziehen, ist die Dichtung ungenügend.“ Auch mit einer brennenden Kerze lassen sich durchlässige Stellen schnell aufspüren. Am Besten klappt der Versuch bei windigem, kaltem Wetter. Um die neuen Dichtungen anzubringen, müssen die alten komplett entfernt und Fenster- und Türrahmen gründlich gereinigt werden. Nur so haften die selbstklebenden Profile optimal am Untergrund.

„Wenn es anschließend immer noch zieht, kann man schlecht verglaste Fenster mit einer transparenten Isolierfolie bekleben und kalte Luft mit Türdichtleisten aus Schaumstoff oder mit selbstklebenden Bürstenschienen aussperren“, empfiehlt Frank Boddenberg.

So werden Fenster dicht:

Schritt 1: Fenster reinigen
Den Fensterrahmen mit einem Lappen und etwas Spülmittel gründlich reinigen und gut trocknen lassen.


Schritt 2: Rahmen ausmessen und Profile zuschneiden
Alle Seiten des Fensterrahmens ausmessen. Anschließend die aufgerollten Dichtprofile auseinanderziehen und entsprechend der Fenstermaße zuschneiden.

Schritt 3: Dichtungen festkleben
Profile mit der P-Wölbung in Richtung Scheibe anlegen. Beim Aufkleben mit einer Hand das Deckpapier abziehen, mit der anderen Hand das Profil fest an den Rahmen drücken. In den Ecken die Dichtungen auf Stoß aneinanderkleben.

So werden Türen dicht:

Schritt 1: Türrahmen reinigen
Mit einem Lappen und etwas Spülmittel den Fensterrahmen reinigen und gut trocknen lassen.

Schritt 2: Rahmen ausmessen und Profile zuschneiden
Nun die Dichtprofile an der Naht auseinanderziehen, den Türrahmen ausmessen und die Dichtungsstreifen passend zuschneiden.

Schritt 3: Dichtungen festkleben
Profile im Türrahmen anlegen, den Deckstreifen abziehen und gleichzeitig mit der anderen Hand die Dichtung kräftig im Rahmen andrücken.



Produkt-Info:
•    tesamoll Classic P-Profil Gummidichtung für Fenster und Türen von tesa
•    tesamoll Standard I-Profil Schaumstoffdichtung für Fenster und Türen von tesa
•    tesamoll Comfort Türdichtschiene für unebene Böden von tesa
•    tesamoll Standard Türdichtschiene für glatte und textile Bodenbeläge von tesa
•    tesamoll Türboden Doppeldichtung aus Schaumstoff für glatte Böden von tesa
•    tesamoll Thermo Cover Fensterisolierfolie von tesa

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