05-04-17

Farbgestaltung im Kinderzimmer

10 praktische Tipps zum Wohlfühlen


Kinder lieben es bunt und knallig. Da darf die Lieblingsfarbe im Kinderzimmer nicht fehlen. Jungs mögen vor allem Grün und Blau, bei Mädchen sind die Töne Rosa, Pink und Lila angesagt. Steht die Wunschfarbe erst einmal fest, gibt es viele Möglichkeiten der Farbgestaltung. Neben den Farben an den Wänden, lassen sich mit Möbeln und Accessoires leuchtende Akzente setzen. Die folgenden Tipps zeigen worauf Sie bei der Farbauswahl unbedingt achten sollten. 


1. Wahrnehmen ist nicht gleich Wohlfühlen

Kinder nehmen knallige Farben besonders gut wahr. Das macht diese allerdings nicht automatisch zu Wohlfühlfarben. Im Gegenteil: Zu bunt strengt an und lenkt ab. Lieber einzelne Wände in Szene setzen und den Rest des Raumes in passenden Pastelltönen streichen.

2. Vorsicht bei Rot

Zu viele Rotanteile in einem Raum führen zu Überreizung, machen unruhig und stören die Konzentration. 

3. Pastelltöne ja, aber nicht einzig und allein

Pastellfarben eignen sich perfekt als Grundfarbe. Helles Gelb, Creme, Sand und andere Pastelltöne beruhigen dunklere Wandflächen und sorgen für eine dezente Gestaltung des gesamten Raumes. Kleine Kinder brauchen dabei allerdings Kontraste, um ihr räumliches Denken weiter auszubilden.

4. Weiß meiden

Reines Weiß wirkt im Kinderzimmer zu steril und hart. Helle Pastelltöne bieten mit ihrer besänftigenden Wirkung eine gute Alternative. Hier jedoch ebenfalls auf farbliche Kontraste achten. Oft lassen sich mit bunten Vorhängen, Kissen und Teppiche schon Akzente setzen.

5. Reize maßvoll setzen

Anreizen, aber nicht überreizen lautet die Zauberformel bei der Farbauswahl. Ideal sind abgesoftete, entsättigte Farben in deutlichen Kontrasten.

6. Dunkle Farben umgehen

Schwarz, Braun, Violett oder dunkles Grau wirken schick, gehören aber nicht ins Kinderzimmer. Sie können müde, lustlos und leicht depressiv machen. Greifen Sie daher im Kinderzimmer lieber zu abgesofteten Farbnuancen – etwa zu einem zarten Lila statt dunklem Violett.

7. Größe und Lichtverhältnisse berücksichtigen 

Farben können Räume größer oder kleiner erscheinen lassen. Auch Helligkeit und Dunkelheit lässt sich durch die passende Farbauswahl beeinflussen.  

8. Räume mit Farbe strukturieren

Durch Farben lassen sie unterschiedliche Bereiche optisch voneinander trennen. Beispielsweise Grün für die Konzentration, Blau für den Schlaf – und Gelb für die Kreativität. Damit das Kinderzimmer trotzdem nicht überladen wirkt, sollten nur Farbakzente gesetzt werden. 

9. Ein übergeordnetes Farbkonzept umsetzen

Alle Elemente im Raum sollten farblich aufeinander abgestimmt sein. Beispielsweise eine Grundfarbe an der Wand in Kombination mit Accessoires in verschiedenen Farben. Ein Übergeordnetes Farbkonzept im Kinderzimmer lässt sich gut mit Themen verknüpfen – Von Piraten über Ritter bis hin zum Märchenschloss sind dabei der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

10. Kinder mitbestimmen lassen

Sind die Kinder groß genug, sollten sie bei der Gestaltung des Kinderzimmers unbedingt miteinbezogen werden. Dabei gibt es immer Kompromisslösungen, mit denen sich beide Seiten wohlfühlen. Beispielsweise: statt einer komplett pinken Wand eine schöne pinke Bettwäsche.

 

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