23-08-17

Schonend ernten und entsorgen

Im Herbst fallen Äpfel, Nüsse und Blätter vom Baum


Wer jetzt voller Vorfreude in seinen Apfel- oder Walnussbaum schaut, sollte sich besser vorbereiten: Bald beginnt die Erntezeit! Nicht immer schafft man es, die Früchte selbst zu pflücken – vieles landet am Boden. Doch auch hier kann man ohne Rückenschmerzen sein Obst einsammeln.   

 

 

Bei der Obsternte sollten Sie besonders vorsichtig sein. Denn wollen Sie die Früchte einlagern, sollten diese möglichst keine Druckstellen oder Risse in der Schale haben. Befüllen Sie Ihre Körbe oder Eimer deshalb mit Bedacht und legen Sie die Früchte vorsichtig hinein. Mit einem Obstpflücker lassen sich die reifen Exemplare bequem vom Boden aus ernten, ohne auf eine Leiter steigen zu müssen. Das klappt natürlich nicht immer – die Äpfel fallen auch dann vom Baum, wenn Sie gerade nicht da sind. Doch Fallobst sollte besser nicht zu lange liegen bleiben, dann wird es matschig, schimmelig und angefressen.

Die Walnussernte

Etwa ab Mitte September bis Ende Oktober können auch Walnüsse geerntet werden. Sie lassen sich ebenfalls prima einlagern. Sie fallen, wenn sie reif sind, von allein zu Boden und sollten weder abgepflückt noch von den Ästen geschlagen werden. Doch dem Gärtner bietet sich oft ein unübersichtliches Bild: Jede Menge Laub und viele verstreute Früchte liegen herum. Um Nagern wie Eichhörnchen oder Infektionen mit Schimmelpilzen zuvorzukommen, sollten Sie die Nüsse regelmäßig aufsammeln. Also auf die Knie gehen und mit beiden Händen im feuchten Blättermatsch wühlen?

Einfacher und dabei rückenschonend geht das mit einem Rollsammler (z.B. der combisystem-Rollsammler von Gardena). Dank der flexiblen Kunststoffstreben können Früchte von der Größe einer Walnuss bis zum Apfel (oder in Zahlen ausgedrückt von ca. 4 bis 9 cm Durchmesser) locker aufgenommen werden. Das bedarf keiner großen Übung: Einfach drüberrollen und die Früchte sind im Korb. Zum Entleeren kann dieser über eine seitliche Kippöffnung einfach über einen Eimer geneigt werden.

Tipp: Frost macht Walnüssen nichts aus. Bei Feuchtigkeit neigen sie allerdings zu Schimmelbildung, weshalb sie nach dem Aufsammeln gleichmäßig getrocknet werden sollten.

Wohin mit dem Laub?

Wenn die bunten Blätter fallen, muss der Hobbygärtner zur Tat schreiten: Bleibt das Laub in größeren Mengen bzw. dickeren Schichten auf dem Rasen liegen, wird dieser gelb und kann faulen oder schimmeln. Auch von weichen Trieben, Gräsern oder immergrünen Pflanzen wie Hecken sollten Sie das Laub beseitigen. Gut für die Fitness und nachbarschaftlich leise sind Rechen. Wählen Sie einen großen Fächer mit federnden Zinken, wenn Sie vorwiegend auf dem Rasen harken (z.B. combisystem-Kunststoff-Fächerbesen XXL vario von Gardena). Sein Fächer ist in zwei Teile trennbar und eignet sich so auch zum Aufheben der zusammengerechten Laubhaufen. 

Schneller geht es natürlich mit dem Rasenmäher – das hat den Vorteil, dass Sie die Blätter zum Kompostieren nicht noch extra häkseln müssen. Denn Laub verrottet eher schlecht auf dem Kompost, weshalb Sie es nicht nur möglichst klein machen sollten, sondern am besten auch mit Grasschnitt mischen und nicht zu viel davon auf eine Rotte werfen. Alternativ lassen Sie einen Haufen Laub in einer ungenutzten Gartenecke als Unterschlupf für Igel und andere Nützlinge liegen. 

Walnusslaub verrottet extrem langsam und enthält viel Gerbsäure. Es sollte daher auch nicht als Abdeckung fürs Gemüsebeet verwendet werden, da die Luftzufuhr erschwert wird und Gerbstoffe bei anderen Pflanzen Wachstumsprobleme verursachen. 

Tipp: Wenn Sie zusammengerechtes Laub kleinkriegen wollen, aber keinen Rasenmäher haben, füllen Sie einfach eine Regentonne o.Ä. aus Kunststoff zur Hälfte mit dem Laub (es sollte möglichst trocken sein) und zerstückeln es mit dem Trimmer.

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