05-04-18

Kleine Kunstwerke aus Beton

Ideen für schnelle Design-Objekte


Beton ist unbestritten immer noch eines der Trendmaterialien. Aus dem Zement-Kies-Wasser-Gemisch lassen sich auch hübsche und sogar nützliche Kleinigkeiten gießen. Die etwas gröbere Oberfläche harmoniert erstaunlich gut mit kräftigen Farben. Wir haben einige tolle Ideen für Mini-Projekte zum Verschenken oder selber behalten.

 

Material- und Werkzeugliste:

  • Blitz- oder Estrichbeton 
  • Wasser
  • Behälter zum Anrühren (nicht zu klein, sonst kann man nur kleine Mengen anrühren und Blitzbeton zieht ziemlich schnell an!)
  • Stock bzw. alter Löffel zum Umrühren
  • verschiedene leere und saubere Gießformen (zum Beispiel Joghurtbecher, Plastikbecher und -tassen, Gefrier- oder Müllbeutel)
  • ggf. Eier oder Teelichte
  • Öl zum Einstreichen der Formen
  • Gummi- bzw. Einweghandschuhe
  • Mundschutz 
  • Zeitung oder Pappe als Unterlage
  • Malerkrepp
  • Gewebeband
  • Pinsel
  • Farbe in verschiedenen Farbtönen
  • Schleifpapier
  • Schere, Zange oder Cutter, um die Gießformen aufzuschneiden

Hinweise zur Verarbeitung von Beton:

Mit Beton zu arbeiten staubt und macht Dreck, deshalb ist die Küche kein geeigneter Ort dafür. Besser ist eine Werkstatt, eine Garage oder im Sommer der Garten geeignet. Den Staub sollten Sie nicht einatmen, deshalb am besten eine Atemschutzmaske und Einweghandschuhe beim Verarbeiten tragen. 

So geht es: 

Kippen Sie mit einem kleinen Gefäß die Zementmischung aus dem Sack in den Anrührbehälter (gut geeignet dafür sind Gipsbecher). Gießen Sie unter Rühren Wasser hinzu – nicht zu viel, lieber öfter nachschütten. Wenn der Beton eine joghurtähnliche Konsistenz hat, nicht mehr krümelt und keine Klümpchen mehr vorhanden sind, ist er zur Verarbeitung bereit.

Tipp: Blitzbeton zieht schon nach wenigen Minuten an. Damit Sie in Ruhe arbeiten können, stellen Sie sich alle nötigen Materialien griffbereit hin und mischen Sie dann ausreichend Beton für eine Gießform an. Sollte die Menge zu gering sein, müssen Sie sich bei der zweiten Marge beeilen, sonst erhärtet der zuerst eingegossene Teil bereits!

Bis zum endgültigen Ausschalen haben wir meist über Nacht gewartet. Aber auch dann ist in den meisten Objekten noch recht viel Feuchtigkeit enthalten. Bevor Sie das neue Beton-Objekt weitergestalten (zum Beispiel bemalen) oder verwenden, sollte es ganz durchgetrocknet sein.Ist die Oberfläche vor allem am oberen Rand nicht ganz gleichmäßig, kann diese mit feinem Schleifpapier behutsam geglättet werden. Auch hierfür sollte das Objekt trocken sein.

 

Idee Nummer 1: Eierbecher
Für diese schlichten Eierbecher brauchen Sie kleine, möglichst nicht konisch zulaufende Gießformen. Wir wurden im Kühlregal bei den Joghurts fündig. Für die innere Form haben wir hartgekochte Eier eingekauft, die anschließend natürlich nicht mehr verzehrt werden sollten! Plastikeier funktionieren natürlich auch.Den Joghurtbecher etwa zu zwei Dritteln mit dem angerührten Beton füllen, dann das Ei vorsichtig mittig so tief wie gewünscht eindrücken und entweder einige Minuten mit der Hand fixieren oder mit etwas Malerkrepp überkleben, damit es an Ort und Stelle bleibt.

Tipp: Die Gießform und das Ei mit etwas Öl einstreichen, so lässt es sich leichter lösen und die Form ggf. sogar wiederverwenden. Trotzdem das Ei am besten relativ zügig nach ca. einer Stunde herausnehmen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Eierschale am Boden „kleben“ bleibt.

Idee Nummer 2: Knickvase
Keine Bange, Sie haben keinen Knick in der Optik! Diese coole Vase aus Beton wird mithilfe von zwei Plastikbechern hergestellt. Damit so eine kleine Pflanze mit einem Topfdurchmesser von 6 cm hineinpasst, sollten Sie für die äußere Form einen möglichst großen Becher wählen (Bierbecher mit 500 ml Volumen), für die innere Form eignet sich gut einer der üblichen Einwegbecher mit 200 ml Fassungsvermögen. Wie bei der ersten Idee den angerührten Beton etwa zwei Drittel hoch einfüllen, dann die innere Gießform mittig hineindrücken und beschweren oder fixieren. 

Nun wird es tricky: Die Knicke müssen ebenfalls mit etwas Band oder Malerkrepp in Form gehalten werden. Einfacher geht es, wenn eine Person den kleinen Becher festhält, während eine zweite die Stellen eindrückt und festklebt. Dank der flexiblen Form kann der innere Becher später gut herausgelöst werden, den äußeren Becher müssen Sie ggf. aufschneiden. 

Tipp: Da Beton wasserdurchlässig ist, sollten Sie die Pflanze zum Gießen herausnehmen.

Idee Nummer 3: Kerzenkissen
Diese originelle Form bekommt man mit einer Plastiktüte hin, etwa einer Mülltüte oder einem Gefrierbeutel! Schneiden Sie diesen schon etwas kleiner zurecht (wir haben das Stück etwa 10 x 12 cm groß gemacht), das macht das Ergebnis schöner. Verstärken Sie anschließend die Tütenränder mit Gewebeband, dabei kleben Sie bereits eine der offenen Seiten zu. Füllen Sie dann das Päckchen mit dem Beton und kleben die vierte Seite ebenfalls zu. Dabei darauf achten, dass nicht zu viel Luft eingeschlossen wird. Zu stramm gefüllt sollte der Beutel nicht sein, denn nun drücken Sie noch von oben ein Teelicht oder einen anderen Gegenstand hinein und beschweren ihn, bis der Beton angezogen hat. Am besten über Nacht stehen lassen, dann vorsichtig (!) die Tüte aufschneiden. Das Kissen ist meist noch recht feucht und es besteht die Gefahr, dass die empfindlichen Ecken abbrechen.

Idee Nummer 4: Teelichthalter 
Dieses Projekt funktioniert ähnlich wie die Eierbecher: Als äußere Gießform haben wir Einweg-Kaffeetassen und Joghurtbecher benutzt. Diese werden mit Beton nicht ganz befüllt, sodass sich noch ein Teelicht eindrücken lässt. Beschweren und etwas Geduld haben. Das Teelicht dient hier nicht nur als Gießform, sondern wird in der Form belassen. Mit kräftigen Acrylfarben lassen sich nach dem Durchtrocknen noch tolle farbige Akzente setzen. Dafür zuerst die gewünschten Stellen mit Malerkrepp abkleben – das gibt ein sauberes Ergebnis – mit mehreren Farbschichten bemalen.

 

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  • Foto: www.diy-academy.eu

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