18-05-18

Sieben Tipps für den perfekten WM-Rasen

So trimmen Sie Ihre Halme wie ein Profi


Pünktlich zum Anpfiff soll er in Topform sein: stark, strapazierfähig, lückenlos. Gemeint ist nicht etwa das deutsche Mittelfeld oder der Torwart, sondern der Rasen! Mit diesen sieben Profi-Tricks trimmen Hobbygärtner das Gras im eigenen Garten mit legalen Mitteln auf Erfolg. Schließlich verlockt eine Weltmeisterschaft doch den ein oder anderen zum Kicken hinterm Haus.

 

Tipp 1: In aller Kürze

Damit der Ball gut läuft, sollten die Halme möglichst kurz sein. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) fordert allerdings eine Mindestlänge von 25 mm für Profirasen, weniger wäre für das Grün schädlich. Für den heimischen Garten liegt der Richtwert bei ca. 35 mm. Für einen Halbzeitkick mit Freunden oder eine Bolzeinheit der Kinder reicht das locker.

Tipp 2: Voll umgemäht!

Anders als für den Verteidiger gilt für Sie: (um)mähen ist nicht nur erlaubt, sondern muss sein! Während der Hauptwuchszeit im Frühsommer wird der Rasen auf dem Fußballplatz drei- bis viermal wöchentlich gekürzt. In Ihrem Garten genügt es zweimal pro Woche. Manche Greenkeeper schwören dabei auf Spindelmäher, denn die scharfe Klinge und ein sauberer Schnitt schonen die Halme. Damit an den Rändern kein Wildwuchs entsteht, können Sie eine Rasenkantenschere verwenden.

Tipp 3: Durstlöscher

Ein nasser Rasen macht den Ball schnell. Deshalb wässern viele Profi-Grünpfleger mehrmals täglich – auch vor dem Spiel. Zu Hause reicht schon weniger. Aber spätestens, wenn sich die Halme bläulich färben, lautet die Devise: Wasser marsch! Gut zu wissen: Ältere Rasenflächen wurzeln tiefer und vertragen Trockenheit besser. Außerdem beeinflusst die Beschaffenheit des Bodens, wie schnell das Wasser versickert. In sandigem Untergrund geht das schneller als beispielsweise in Lehm und Ton.

Tipp 4: Nur nicht alt aussehen

Ein guter Spieler ist immer in Bewegung. Ein guter Rasen sollte ebenso regelmäßig bewegt werden. Heißt im Fachjargon: vertikutieren. Mit einem Rechen oder Grubber entfernen Sie tote Halme, Mährückstände und Moos. So bildet sich weder Staunässe noch Schimmel und die Wurzeln können durchatmen.

Tipp 5: Doping, aber legal

Wachstumsfördernde Substanzen sind für Spieler ein absolutes No-Go, für den Rasen aber essenziell. Es gilt die Faustregel: Während der Wachstumsperiode von April bis Oktober alle anderthalb bis zwei Monate düngen. So bekommt das Grün alle Nährstoffe, die es braucht. Den Dünger aber nur auf trockenen Rasen streuen und anschließend wässern, sonst entstehen unschöne Brandstellen.

Tipp 6: Den (Rasen)Feind austricksen

Im Fußballstadion gleicht der Rasen einem weichen, gepflegten Teppich. Im heimischen Garten hat das Grün häufiger mal „bunte Punkte“ wie Gänseblümchen oder Löwenzahn – unerlaubt haben sich Unkräuter breit gemacht. Optisch abwechslungsreich, aber schlecht fürs Kurzpassspiel. Also: Unkrautstecher schnappen, die Gegenspieler ausstechen und sich über die Zwischenführung freuen. Denn Unkraut vergeht nicht…

Tipp 7: Durchlüften

Der Joker jedes Gärtners ist die Rasengabel. Mit ihr sticht er kleine Löcher in den Boden. So kann, besonders auf lehmigem Untergrund, Wasser schneller einsickern. Außerdem gelangt so mehr Sauerstoff  an die Graswurzeln. Und der wirkt als natürlicher Wachstumsturbo.

 

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