23-10-18

Das Licht macht den Unterschied

Wandfarben haben je nach Beleuchtung eine sehr unterschiedliche Wirkung


Das Mädchenzimmer rosa streichen, die Küche in Gelb, das Schlafzimmer grün? Die Wandfarben in Ihrem Zuhause sollten Sie nicht nur nach persönlichem Gefallen, dem aktuellen Trend oder der Funktion des Raumes aussuchen, sondern vor allem danach, was für ein Licht im Raum vorherrscht. Mit diesen Tipps holen Sie das Beste aus Ihren vier Wänden heraus! 


Farbe beeinflusst die Stimmung im Raum. Deshalb wünschen sich viele ein vermeintlich beruhigendes Grün im Schlafzimmer oder ein fröhliches Gelb in der Küche. Doch Farbe absorbiert das Licht und verändert sich somit im Auge des Betrachters. Deshalb können die ausgewählten Farbtöne zu Hause an der Wand ganz anders wirken als beispielsweise im Baumarkt. Dieser Effekt ist Ihnen sicher vom Shoppen bekannt – viele Kleidungsstücke sehen in der Umkleidekabine anders aus als im Tageslicht. 

Deshalb ist es wichtig, einige Farbtafeln oder -proben mit Ihren Favoriten aus dem Geschäft mit nach Hause zu nehmen und dort sowohl bei natürlichem als auch bei künstlichem Licht an die Wand zu halten. Am besten schauen Sie die Farben zu verschiedenen Tageszeiten an verschiedenen Positionen (nah am Fenster, in der Ecke) an. Eine Grundregel lautet: Bläuliches Licht passt besser zu kühlen Farben, gelbliches Licht eher zu warmen Tönen.

Wirkung bei Tageslicht

Sonnenlicht hat zu jeder Tageszeit verschieden große Anteile von Rot, Gelb und Blau. Räume, die nach Osten ausgerichtet sind, strahlen morgens hell und wirken nachmittags kühler. Um dem wechselnden Lichteinfall gerecht zu werden, sind hier helle, kühle Grüntöne, die auf die blauere Lichtfarbe abgestimmt sind, perfekt geeignet. Wer Weiß bevorzugt, sollte in Ostzimmern einen kühlen Ton mit Blauanteil wählen. 

Wenn die Abendsonne untergeht, überwiegen in nach Westen schauenden Zimmern die rötlichen und gelblichen Anteile im Licht. Um deren Wirkung optimal zu nutzen, sind Orange- und Terrakottatöne sowie warmes Rosé und Apricot empfehlenswert.

Das intensive Licht in nach Süden weisenden Zimmern überzieht Wandfarben mit seinem gelben Ton und steigert ihre Leuchtkraft. Grundsätzlich eignen sich alle Farben für Südzimmer, selbst dunkle Blau- oder Graunuancen beginnen zu leuchten. Einzige Einschränkung: Sehr helle Nuancen wirken im gleißenden Sonnenlicht noch heller und wirken schnell zu blass. 

Auch künstliches Licht lässt farbige Wände wärmer oder kälter erscheinen

Das gelbliche Licht, das Glüh- und Energiesparlampen verbreiten, lässt etwa Rot- und Gelbtöne noch wärmer wirken. Ein gutes Beispiel dafür ist die weihnachtliche Farbpalette. Grüntönen verleiht es einen gelblichen Schimmer. Blautöne erscheinen durch den hohen Gelbanteil hingegen grünlich und Blauviolett wirkt wie unter einem grauen Schleier. Am besten passt gelbliches Licht daher zu warmen Farben. Wer innen LED- oder Halogenlampen verwendet, kann mit kühlen Wandfarben nichts falsch machen. Denn LEDs spenden meist eher bläuliches, kaltes Licht, das Farben am wenigsten verfälscht. Genauso wie das klare weiße Licht von ungedimmten Halogenlampen. 

Sie haben schon gestrichen – aber Licht- und Wandfarbe harmonieren nicht? Eine andere Lampe in der Leuchte ist schneller gewechselt als der Pinsel geschwungen. Und kleine Lichtquellen lassen sich an einen anderen Ort umstellen. Anders sieht es bei festverbauten Leuchten wie Deckenspots und ähnlichem aus. 

 

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  • "Dächer von Paris", "Steinblaue Schönheit", "Ruhe des Nordens", "Tanz der Sehnsucht" und "Hüterin der Freiheit", alles von Alpina Feine Farben

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