07-05-13

Die Farbe macht’s

Qualitätsfarben für perfekte Wandanstriche


Bevor es ans Streichen geht, sollten Sie sich Gedanken über die passende Farbe und geeignete Malerwerkzeuge machen. Je nach Untergrund und Belastung der Wandfarbe bieten sich unterschiedliche Dispersionsfarben an. Die amtierende Miss Do-it-yourself, Maribel Goncalves, gibt Praxistipps zum Streichen und erklärt, worauf Sie vor dem Farbenkauf unbedingt achten sollten.


Farbe ist nicht gleich Farbe

Damit Sie gute Ergebnisse erzielen, ist die Wahl der Dispersionsfarbe wichtig. „Empfehlenswert sind Qualitätsfarben, die einen hohen Anteil an Pigmenten sowie Weiß- und Bindemitteln besitzen“, sagt Miss Do-it-yourself Maribel Goncalves. „Bei preiswerten Produkten wird häufig an diesen Bestandteilen gespart.“ So kann es passieren, dass der erste Anstrich nicht deckend genug ist und einen zweiten Auftrag erforderlich macht. Letzten Endes benötigen Sie doppelt so viel Farbe und dazu einfach mehr Zeit für das Streichen.

Welche Farbe wofür?

Wählen Sie eine matte Dispersionsfarbe, wenn Sie große Flächen gleichmäßig streichen wollen. „Matte Farben verdecken kleinere Unebenheiten des Untergrundes“, lautet Maribel Goncalves Tipp. Hauptsächlich eignen sich diese Farben für Wohn-, Schlaf- oder Arbeitszimmer. Für Räume, die stärkeren Beanspruchungen ausgesetzt sind, z. B. Kinderzimmer, Flur, aber auch Küche und Bad, sollten Sie besser glänzende oder seidenglänzende Wandfarben wählen. Sie sind stärker schmutz- und schimmelabweisend und sehen länger frisch aus. Allerdings heben sie auch Unebenheiten an den Wänden hervor.

„Achten Sie beim Farbenkauf auf die sogenannte Nassabriebbeständigkeit, die auf dem Etikett zu finden ist“, rät die Miss Do-it-yourself. Diese gibt an, wie stark der Wandanstrich später beansprucht werden kann bzw. ob eine Reinigung möglich ist. Feuchtraum- und Latexfarben sind wasch- und scheuerbeständig bzw. besitzen eine hohe Nassabriebbeständigkeit (Klassen 1 oder 2), so dass sich Flecken durch Wasser und Lebensmittel, wie zum Beispiel Senf, Ketchup und Kaffee, und alkalische Bestandteile von Haushaltsreinigern leicht beseitigen lassen.

Auch bei Werkzeugen auf Qualität achten

Neben der Farbe sollten auch die Werkzeuge, in diesem Falle Pinsel und Farbrollen, von guter Qualität sein. „Nichts ist ärgerlicher als haarende Pinsel oder fusselnde Rollen“, weiß Maribel Goncalves aus eigener Erfahrung. Hochwertige Pinsel erkennt man an der Anordnung der Borsten, die in der Mitte durch einen Hohlraum geteilt sind. „Dadurch wird die Farbe im Pinsel gehalten und lässt sich tropffrei auftragen“, erklärt die Heimwerker-Expertin.

Wählen Sie bei den Farbrollern diejenigen aus, der einen dicken und flaumigen Flor besitzt. Solche Roller können deutlich mehr Farbe aufnehmen, tropfen bzw. spritzen dabei viel weniger und sorgen für eine bessere Verteilung der Farbe an der Wand. Außerdem verändern sie weder ihre Form noch verlieren sie die Fasern. Von guter Qualität sind in der Regel Farbwalzen auf Basis von Polyacryl, Lammfell oder Polyamid.

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  • Foto: Alpina Farben / Hailo

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