28-03-13

Ein Bodenbelag für alle Fälle

Laminat: Vorteile und Eigenschaften im Überblick


Was wie ein massiver Holzboden aussieht, entpuppt sich manchmal erst bei genauerem Hinsehen als Imitat. Neben unzähligen verblüffend echt aussehenden Dekoren macht Laminat auch wegen seiner günstigen Anschaffung, der einfachen Handhabung beim Verlegen und seiner robusten Eigenschaften auf sich aufmerksam.

Seit der Marktreife Anfang der 80er Jahre ist der Siegeszug des Laminatbodens ungebremst – zu Recht, denn Laminat ist nicht nur optisch überaus vielseitig, robust und pflegeleicht, sondern günstiger als Fertigparkett, Holzdielen und Naturstein. Und auch beim Verlegen punktet Laminat: Statt verklebt zu werden, lassen sich moderne Laminatelemente per Klick-System ineinander stecken. Selbst Heimwerkerneulinge kommen damit leicht zurecht. Wer also nur über ein kleines Budget verfügt und dennoch nach einem schönen, strapazierfähigen und langlebigen Bodenbelag sucht, findet mit Sicherheit einen passenden Laminatboden, der dem Original verblüffend ähnelt. Das Angebot ist dabei groß: Vom dunklen Nussbaumholz mit nachempfundener Maserung bis hin zu Fliesen- oder Natursteinimitaten gibt es für jeden Einrichtungsgeschmack das passende Dekor.

Was ist Laminat?
Auch wenn sich die Dekoroberflächen stark voneinander unterscheiden, sind die meisten Laminatböden aus ähnlichen Materialien schichtweise zusammengesetzt. Hauptbestandteil des Laminats sind Holzreste, die mit Leim unter Hochdruck zusammengepresst werden und die Trägerschicht bilden. Preiswerte Produkte sind meist aus MDF (mitteldichte Faser) gefertigt, Markenprodukte aus stabilerem HDF (hochdichte Faser). Auf dieser Trägerschicht befindet sich die Dekorschicht, bestehend aus einem maschinell bedruckten Fotopapier. Eine Versiegelung aus Melaminharz – auch Deckschicht genannt – sorgt letztlich dafür, dass der Belag nicht verkratzt und lange schön aussieht.
Bei höherwertigen Laminatböden kommt zudem noch eine vierte Schicht auf der Unterseite der Paneele hinzu: Phenolharzbeschichtungen schützen beispielsweise vor Feuchtigkeit, die aus mineralischen Untergründen wie Estrich aufsteigen. Zusätzlich sind manche Beläge mit einer Trittschallfolie ausgestattet oder aber imprägniert, so dass sie auch im Badezimmer verlegt werden können. Ob sich ein Laminat für Feuchträume eignet, sollte beim Händler geklärt oder der Produktverpackung entnommen werden.

Von Füßen betreten
Je nachdem wie stark der Bodenbelag später beansprucht wird, sollte man vor dem Kauf auf die Nutzungsklasse achten. Klasse 21 hält beispielsweise nur einer geringeren Belastung in Schlaf- oder privaten Arbeitszimmern stand. Im Wohnzimmer sollte es Klasse 22 sein, wohingegen im Flur bei hoher Beanspruchung die Nutzungsklasse 23 sinnvoll ist. Die Angaben zu der jeweiligen Klasse sind auf der Produktverpackung zu finden.

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