15-05-19

Energie sparen im Badezimmer

Schlau heizen, spülen und beleuchten


Heizungswarme Handtücher, ein ausgiebiges Vollbad und anschließend den halben Tag das Fenster auf Kipp – so sollten Sie natürlich nicht vorgehen, wenn Sie nicht beim Anblick Ihrer nächsten Nebenkostenabrechnung fast in Ohnmacht fallen wollen. Mit etwas gesundem Menschenverstand und dem Wissen von DIY-Academy-Trainer Norbert Heinze sparen Sie Wasser und Strom im Bad.


Richtig heizen

Niemand friert gerne im Bad – schon gar nicht, wenn man morgens aus dem kuscheligen Bett geschlüpft ist. Dann dürfen es hier gerne 22 bis 24°C sein. Aber deshalb muss man nicht den ganzen Tag den Raum heizen. Dank neuer programmierfähiger Heizkörperthermostatreglern kann hier relativ einfach gespart werden: Dafür muss der alte Thermostatkopf gegen ein elektronisch geregeltes Model oder einen ultraneuen Smart-Home-Aufsatz ausgetauscht werden. „Stellen Sie ihn so ein, dass er das Bad morgens und abends mit ein bis zwei Stunden Vorwärmzeit auf Temperatur bringt und dann wieder auf wohnungstypische 20°C absenkt. Das spart einiges an Energie!“, erklärt Trainer Norbert Heinze.

Oft werden Heizkörper auch als Handtuchtrockner genutzt. Liegt das Handtuch ständig da, kann er nicht seine volle Wärme abgeben und das Bad bleibt oft zu kalt. Die Heizungsrücklauftemperatur steigt und verschlechtert den Wirkungsgrad der ganzen Kesselanlage. Also: Das Handtuch nach dem Trocknen wieder herunternehmen!

Baden oder duschen?

Manch einer mag den frischen, belebenden Wasserstrahl der Dusche, andere bevorzugen das Langzeitentspannen mit Aromabadeöl. Reine Geschmackssache – aber aus Sicht des Energiesparens sollten Sie die Entscheidung eindeutig zu Gunsten der Dusche fällen. Der Verbrauch an Wasser und Wärme ist bei einem Duschbad immer kleiner als bei einem Vollbad.

Haben Sie schon mal über den Einbau von Wasserspar-Perlatoren (auch Luftsprudler genannt) an Ihren Wasserhähnen nachgedacht? Am Waschbecken durchaus sinnvoll. Es gibt auch entsprechende Handbrausen, die den Wasserstrahl in der Dusche zusätzlich aufschäumen und so Wasser sparen. Eine Kleinigkeit, die man auch als Mieter umsetzen kann!

Gutes Licht

Frisch gewaschen wollen wir uns hübsch machen. Dafür brauchen wie gutes Licht! Omas Glühbirne hat dafür längst ausgedient. Selbst die vor Jahren so gepriesenen Kompaktleuchtmittel haben heute keine Chance gegenüber modernen LED-Leuchtmitteln. „Am besten sind die inzwischen weit verbreiteten Filament-LEDs, die es mittlerweile in nahezu allen klassischen Formen gibt“, sagt Energieexperte Heinze. Wer hier an alten Leuchtmitteln festhält, vergeudet sein Geld. Also nicht warten – austauschen!

Heute schon gespült?

Auf der Toilette geht ordentlich Wasser durch! Auch für das „kleine Geschäft“ fließen etwa neun bis zwölf Liter durchs Rohr. Viele alte WC-Spülkästen haben noch keine Spülstopp-Taste oder ähnliches. In vielen Fällen lässt sich hier ein Zusatzgewicht an der Spülglocke nachrüsten, sodass der Spülvorgang nach dem Loslassen der Taste sofort stoppt. Auch sollte bei Ersatz eines WCs immer dem sogenannten Tiefspülbecken gegenüber dem Flachspülbecken der Vorzug gegeben werden. Nicht nur Wasser und Papier werden gespart, auch die Reinigung und Nachspülung fallen sparsamer aus.

Richtig lüften

Nach dem Duschen, Haare fönen oder anderen Erledigungen sollten Sie kurz und intensiv lüften. Die feuchte oder belastete Luft soll abgeführt werden und durch frische und trockene ersetzt werden. „Dafür das Badezimmerfenster im Winter nicht auf Dauerkipp stellen!“, warnt Heinze. Nicht nur, dass ein Kippfenster den Wärmebedarf deutlich in die Höhe treibt: So kann es durch Kondensation von Raumfeuchtigkeit im Fenstersturzbereich sogar Schimmelbefall geben.

 

Noch mehr Energiespar-Tipps: Die Trainer der DIY Academy sind in vielen Baumärkten mit einem speziellen Kurs zum Thema „Energie sparen im Haushalt“. Wann der nächste Kurs in Ihrer Nähe stattfindet, können Sie über die schlaue Suche schnell herausfinden:  www.diy-academy.eu/kurse-events/baumarktkurse/

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