24-09-18

Kleine Räume größer machen

Mit Farbe können Sie klug tricksen


Auch wenn man es sich wünscht: Eine Wohnung wächst einfach nicht mehr. Und gerade in Städten kommen immer mehr Menschen mit immer weniger Quadratmetern aus – die Mieten werden teurer. Mit Wandfarben können Sie aber kleine Räume zumindest optisch strecken. Mit diesen Tipps kommen sie ganz groß raus!

 

Niedrige Decke, schmaler Flur, Dachschrägen: Mit solchen Bedingungen müssen sich viele Menschen in ihrem Zuhause arrangieren. Schließlich gibt es selten den perfekten Grundriss. Doch mit Farbe kann man zumindest fürs Auge mehr Größe vorgaukeln – die Wände optisch öffnen oder die Deckenhöhe nach oben schummeln. Auch kleinere Mängel lassen sich so gut kaschieren.

Welche Farbe hat welche Wirkung?

Verschiedene Töne erzeugen unterschiedliche Effekte. Helle Farben vermitteln eher ein Gefühl von Weite. (Wer schon einmal ein dunkelrot oder gar schwarz gestrichenes Teenager-Zimmer gesehen hat, weiß, wovon hier die Rede ist…) Deshalb eignen sich helle Farben perfekt für lange Flure und verwinkelte Räume. Erfrischend wird es mit kühlen Blautönen. 

Helle Farben schaffen aber nicht nur mehr Höhe, sondern auch mehr Tiefe. Das kommt kleineren Zimmern wie Bädern,  Arbeits- und Kinderzimmern oft zugute. Zartes Blau oder Grün lässt die Wände scheinbar zurücktreten. Wer lieber wärmere Töne mag, greift zu Vanille- oder Gelbtönen. Auch Beige-Nuancen schaffen eine behagliche Atmosphäre. 

Bei niedrigen Decken ist Weiß oft die erste Wahl, aber auch zurückhaltende Grautöne oder helles Blau weiten optisch. Dachschrägen, Fußleisten und Wände in derselben Farbe erzeugen durch die fehlenden Kontraste eine luftige Raumwirkung.  
Tipp: Streichen Sie die oberen fünf Zentimeter der Wand im gleichen Farbton wie die Decke, das streckt zusätzlich.

Vier nützliche Streichtipps:

• Zuerst die Decke streichen. Sonst könnten Farbspritzer auf die bereits frisch gestrichenen Wände gelangen. 


• Raumecken und Kanten an Fenstern und Türen mit Malerband abkleben und abschnittweise mit dem Pinsel vorstreichen. Solange die Farbe noch feucht ist, die restliche Fläche mit einem Farbroller streichen. 


• Für exakte, scharfe Farbkanten auf Raufasertapete ein flaches Malerband aufkleben und die Kanten zunächst im Farbton der Wand überstreichen. Dadurch schließen sich kleine Lücken. Sobald die Farbe trocken ist, folgt der Anstrich im gewünschten Farbton. 


• Keine langen Pausen beim Streichen machen, sondern die komplette Wandfläche möglichst gleichmäßig und zügig durchstreichen. Wenn Sie nass in nass arbeiten, vermeiden Sie fleckige Wände.


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