17-02-21

Mit pfiffigen Werkzeugen zum Traumboden

So verlegen Sie Ihren Boden im Nu


Laminat ist einer der beliebtesten Bodenbeläge, aber auch Vinyl ist im Kommen. Und das nicht ohne Grund: Die Böden sind erschwinglich, pflegeleicht, strapazierfähig und man kann sie selbst verlegen. Für einen schönen und richtig verlegten Boden gibt es praktische Werkzeuge, die die Arbeit leichter machen.


Sinnvolle Werkzeuge für ein gutes Ergebnis

Zum Verlegen eines Laminat- oder Vinylbodens benötigen Sie einen Zollstock, Bleistift, Stichsäge, Hammer, Zugeisen, Schlagholz und Abstandskeile. Für das Zuschneiden der Trittschalldämmung außerdem ein Teppichmesser oder Schere. Kommen noch Fußleisten ins Spiel, brauchen Sie eine Gehrungslade und Handsäge.
Für mehr Komfort, oder wenn Sie Böden in mehreren Räumen verlegen, gibt es kluge, nützliche Werkzeuge, die Ihnen Ihre Arbeit erleichtern. 

Laminatschneider

Anstatt mit einer Stich- oder Kappsäge können Sie Laminat- sowie Vinyldielen bis zu elf Millimeter Dicke mit einem Laminatschneider kürzen. Damit sind Sie nicht vom Strom abhängig und Sie machen weder Krach noch staubt´s.

Keile, Schlagholz und Hammerzugeisen

Die Dehnungsfuge zu den Wänden werden mit Abstandshaltern bzw. Keilen eingehalten. Ist die Wand schief, braucht man Keile in unterschiedlichen Stärken. Leider ist es in der Praxis so, dass die Keile beim Zusammenschlagen der Dielen häufig umfallen und man sie erneut platzieren muss. Mit gerasterten, keilförmigen Abstandshaltern lassen sich diese Probleme beseitigen. Durch die profilierte Oberfläche können mehrere Keile einheitlich auf die gewünschte Stärke zusammengesteckt werden. Einmal eingeschoben und eingestellt, behalten die Keile ihre Position und Stärke.


Manche Laminatdielen werden nach wie vor mit gefühlvollen Hammerschlägen „eingeklickt“. Ein Schlagholz mit speziellem Längsprofil verhindert, dass die empfindliche Feder oder Nut beschädigt werden.
Bei der letzten Dielenreihe wird durch den engen Abstand zur Wand das Zusammenfügen der Bretter zur kniffligen Angelegenheit. Hier hilft das Hammerzugeisen, es vereint die klassischen Werkzeuge Zugeisen, Schlagholz und Hammer. Dabei wird ein bewegliches Gewicht mit Schwung in die erforderliche Richtung bewegt, so dass die letzte Diele mit wenig Aufwand an den restlichen Boden gezogen wird.

Konturenlehre

Verlegt man einen neuen Boden, stößt man zwangsläufig auf Heizungsrohre, kleine Vorsprünge oder Türzargen. Mit einer Konturenlehre lassen sich diese Umrisse problemlos auf das zu schneidende Material wie Laminatdielen übertragen. Drücken Sie die Lehre zum Beispiel gegen ein Heizungsrohr, verschieben die sich im Gerät befindende kleine, dünne Taststifte. Diese zeigen dann exakt die Kontur an, die Sie später auf der Diele aussägen müssen. Ein Riegel verhindert das Verschieben beim Übertragen.

Schmiege, Schneidlade und Japansäge

Haben die Raumecken keine 90°-Winkel, wird das exakte Zuschneiden der Fußleisten mühselig. Mit einer kombinierten Schmiege- und Schneidlade messen und sägen Sie in einem Zug. Zum Ausmessen der Gehrung von 85° bis 180° legen Sie die Lade in die Raumecke, schieben beide Schenkel fest an die Wand und fixieren sie mit der Drehschraube. Anschließend legen Sie jeweils eine Fußleiste in die linke, die andere in die rechte Führungsfläche und sägen mit einer Feinsäge die passende Gehrung zu. 
Für das Schneiden der Fußleisten ist die Japansäge sehr gut geeignet. Durch das dünne, flexible Sägeblatt sind feine Schnitte ohne viel Kraftaufwand möglich.

Laminateinpasser

Mit diesem kleinen Helfer kann das letzte Dielenbrett passgenau angezeichnet werden. Über einen Anschlag wird nicht nur der Wandverlauf exakt übertragen, sondern auch automatisch die Dehnungsfuge mit einbezogen. So sind Messfehler von Anfang an ausgeschlossen.  

Produktinfo:

  • Universalkeile, Profischlagholz, Hammerzugeisen, Laminatschneider, Konturenlehre, Schmiege- und Schneidlade, Japansäge und Laminateinpasser von Wolfcraft

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