22-08-19

Schnell verputzt

Alle Sünden überrollen


Das Verputzen von Wänden gehört nicht unbedingt zu den leichtesten Heimwerkerarbeiten. Mittlerweile gibt es aber Rollputze, die sich schnell und gleichmäßig mit der Farbrolle aufgetragen lassen. Mit ihnen lassen sich Tapetensünden ausbügeln, Struktur auf Wände bringen und alte Wandfarben überstreichen.



Wer schon einmal Wände verputzt hat, weiß, wie wichtig zügiges Arbeiten und ein gleichmäßiger Auftrag sind. Schließlich sollen später keine Ansätze oder Unebenheiten auf den Wänden zurückbleiben. Mittlerweise gibt es auch Dekorputze, die sich so einfach wie Farbe auftragen lassen. Beim Knauf Easy Putz handelt es sich beispielweise um einen gebrauchsfertigen, mineralischen Putz, der in den Körnungen 0,5 mm und 1,0 mm erhältlich ist. 

Weiß oder Farbe?
Mit Hilfe von Farbpigmenten kann der Dekorputz in zehn gedeckten Naturtönen in unterschiedlicher Intensität eingefärbt werden. Die Pigmente müssen sich vollständig auflösen, sonst können später Farbflecken an den Wänden entstehen. Deshalb sollte der Putz am besten in einen sauberen Eimer umgefüllt werden, erklärt Robert Raschke, Trainer bei der DIY Academy in Köln. So verhindert man, dass sich am Rand festgesetztes Farbgranulat später noch auflöst und an der Wand für Verfärbungen sorgt.
Anschließend wird der Dekorputz einfach mit einer Auftragswalze auf die Wand gerollt. „Das gelingt sogar Anfängern“, weiß Trainer Raschke.

Der Dekorputz lässt sich im gesamten Wohnbereich anwenden. Er ist vorallem im Kinder- und Schlafzimmer, als auch für Flure geeignet, da sich unschöne Schmutzflecken mit einem Tuch meist problemlos abreiben lassen. Sogar im Bad, wo eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, kann man den Dekorputz aufrollen. Zwar nicht direkt in der Duschkabine, aber an allen Wandflächen, die nicht direkt mit Wasser in Berührung kommen.

Vorher den Untergrund behandeln
Um die üblichen Vorarbeiten kommt man trotzdem nicht herum. Überprüfen Sie zuerst die Wand, ob sie trocken, fest und tragfähig ist. „Bei sandenden oder kreidenden Oberflächen müssen Sie vorher unbedingt einen Sperrgrund auftragen“, rät Robert Raschke. Das gleiche gilt auch für tapezierte und gestrichene Wände. Sind Tapeten oder Anstriche lose, müssen sie entfernt werden. „Lockere Tapetenränder lassen sich mit einem Nahtkleber oder etwas Kleister wieder ankleben“, empfiehlt der Experte.

 

Und so geht’s:

Schritt 1: Untergrund vorbereiten

Tragen Sie den Sperrgrund gleichmäßig mit einer Walze auf. Die Grundierung reduziert die Saugfähigkeit des Untergrundes und deckt Flecken und Verfärbungen ab. Anschließend mindestens sechs Stunden trocknen lassen.

Schritt 2: Putz anrühren und einfärben
Nachdem die Grundierung getrocknet ist, verrühren Sie den Putz gründlich mit Bohrmaschine und Rührquirl. Sie mögen es farbig? Geben Sie nun die Farbpigmente im ausgewählten Farbton und der gewünschten Farbintensität zum gebrauchsfertigen Putz. 

Schritt 3: Putz auftragen
Mit der Auftragswalze rollen Sie den Putz jetzt satt und kreuzweise auf die Wand auf. Für eine einheitliche Struktur ist es wichtig, genügend Material aufzurollen.

Tipp: Wird die Farbrolle vor dem ersten Gebrauch etwas angefeuchtet (nicht nass) und durchgekämmt, nehmen die Fasern das Material besser auf und es gelangen später keine Fusseln in den Putz.


Schritt 4: Rollputz strukturieren
Jetzt können Sie die frisch verputzte Wand mit einer Finishwalze oder einem Finishpinsel gestalten. Die Walze schafft eine gleichmäßige, fein strukturierte Oberfläche. Mit dem Pinsel können Sie frei gestalten und Strukturen und Wischeffekte erzielen. 
Wichtig: Dafür haben Sie 10 bis 20 Minuten Zeit, bevor der Putz antrocknet – sonst schrittweise arbeiten.

 

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