27-03-19

Spülmaschine selbst anschließen


Außerdem: 10 Tipps rund um Kauf und Pflege


Eine Spülmaschine lohnt sich heute in jedem Haushalt – verschiedene Größen machen es möglich, dass sowohl Familien als auch Singles lieber abwaschen lassen als selbst die Spülbürste zu schwingen. Wir erklären, wie Sie den bequemen Helfer anschließen und worauf Sie beim Kauf und bei der Bedienung achten sollten.

 


Anleitung Schritt für Schritt

Schritt 1: Wasseranschluss abdrehen
Als Erstes sollten Sie den Hauptwasserhahn zudrehen. Dieser befindet sich in Einfamilienhäusern meist im Keller und in Etagenwohnungen im Badezimmer. Auch die Wasserzuleitung unter dem Spülbecken (meist ein Anschluss für Warm- und einer für Kaltwasser) sicherheitshalber zudrehen. 

Schritt 2: Zuleitung montieren
Die Spülmaschine hat einen Wasserzuleitungsschlauch (weiß) und einen Wasserabflussschlauch (grau). Unter dem Spültisch ist am Kaltwasserventil meist ein freier Anschluss speziell für eine Spülmaschine vorhanden. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie das vorhandene Ventil gegen ein Doppelventil austauschen. Tipp: Stellen Sie am besten einen Eimer oder eine Schüssel unter den Abfluss, da beim Öffnen des Ventils Wasser austreten kann. Öffnen Sie das freie Ventil mit einer Rohrzange und schließen Sie den Wasserzuleitungsschlauch der Spülmaschine daran an. Schrauben Sie den Verschluss fest zu.

Schritt 3: Aquastopp einbauen
Dieser Schritt ist kein Muss, aber empfehlenswert, falls Ihr Geschirrspüler nicht bereits mit einem Wasserstopp-Ventil ausgestattet ist. Es schützt Sie vor Überschwemmungen in der Küche. Dieses Ventil wird zwischen dem Wasserzulauf in der Wand und dem Schlauch montiert.

Schritt 4: Abwasserschlauch anschließen
Während der Wasserzuleitungsschlauch frisches Leitungswasser in die Spülmaschine transportiert, leitet der Abwasserschlauch das schmutzige Spülwasser ab. Schließen Sie diesen an das Anschlussstück am Siphon an und sichern Sie es mit einer Metallschelle. Achten Sie darauf, dass Zu- und Ablaufschlauch nicht geknickt werden.Wichtig: Schließen Sie den Abflussschlauch nicht unterhalb des Auslasses aus der Spülmaschine an, denn dann wird diese immer wieder leerlaufen und muss Wasser nachpumpen. Schließen Sie den Schlauch aber auch nicht zu hoch an, denn die Pumpe der Spülmaschine bringt nur eine gewisse Pumpleistung mit, um das Wasser anzupumpen.

A: Kaltwasserventil
B: Zulaufschlauch mit Wasserstopp-Ventil
C: Ablaufschlauch am Siphon

Schritt 5: Strom anschließen
Bringen Sie nun die Spülmaschine in Position und richten Sie sie aus. Dann schließen Sie Ihren Geschirrspüler an das Stromnetz an. Eine Steckdose sollte sich in der Nähe befinden. Verwenden Sie kein Verlängerungskabel oder einen Mehrfachstecker.

Schritt 6: Dichtigkeit prüfen
Nun müssen Sie noch die Anschlüsse überprüfen. Drehen Sie die Hauptwasserleitung und die Ventile unter der Spüle wieder auf und lassen Sie das Wasser durch das Spülbecken laufen. So können Sie kontrollieren, ob an den Ventilen Wasser austritt. Drehen Sie die Ventile notfalls mit der Rohrzange noch fester. Anschließend machen Sie einen Probelauf – das geht auch ohne schmutziges Geschirr. 

 

10 Tipps rund um den Geschirrspüler

  • Energieeffizienz: Beim Kauf achten Sie auf einen möglichst niedrigen Wasser- und Stromverbrauch. Aufschluss darüber gibt das Energieeffizienzlabel. Verkauft werden heutzutage die Varianten „A+“ bis „A+++“.
  • Wichtig beim Vergleich von vermeintlichen Schnäppchen ist der tatsächliche Verbrauch: Mit dem Kauf einer sparsamen, aber teureren A+++-Spülmaschine können Sie viel Geld sparen. Spülmaschinen laufen in der Regel zehn bis zwölf Jahre – und auf diesen Zeitraum betrachtet wiegen niedrige Verbrauchswerte die Unterschiede zum Kaufpreis auf. Achten Sie darauf, welche Spülprogramme hier verglichen werden!
  • Beachten Sie die Geräuschangabe, vor allem, wenn Sie eine offene Küche haben. Erst bei weniger als 44 dB ist eine Maschine wirklich leise.
  • Je nach Wasserhärte in Ihrer Region (erfahren Sie beim örtlichen Wasserversorger) muss das Wasser mit speziellem Salz enthärtet werden. Der Enthärter in der Maschine muss auf den jeweiligen Härtebereich eingestellt werden.
  • Multifunktions-Tabs enthalten bereits Enthärter, weshalb die zusätzliche Zugabe von Salz entfallen kann. Bei hartem Wasser von mehr als 21 Grad deutscher Härte müssen Sie aber zusätzlich Salz und Klarspüler in die Maschine geben. Dann können Sie aber auch gleich die klassische Baukastenmethode wählen: Solo-Tab oder Pulver plus Klarspüler plus Spülmaschinensalz.
  • Manuelles Vorspülen ist unnötig, nur grobe Speisereste entfernen Sie vorher per Hand. So bleibt die Maschine länger sauber.
  • Doch trotzdem sollte diese regelmäßig gesäubert werden, da sich Fett, Kalk und Essensreste anlagern: Lassen Sie ab und zu ein Programm mit hoher Temperatur (mindestens 60 °C) ohne Geschirr laufen. Es gibt im Handel spezielle Spülmaschinenreiniger, aber auch Hausmittel wie Essig, Natron oder Zitronensäure tun richtig dosiert ihren Dienst.
  • Waschen Sie die Gummidichtungen mit einem weichen Tuch sowie mit neutralem Reiniger und warmem Wasser ab.
  • Entnehmen Sie das Sieb und spülen Sie es unter fließendem Wasser ab. Beläge lassen sich gut mit einer Bürste entfernen.
  • Die Geschirrspüler-Arme lassen sich meist einfach von der Halterung abziehen. Zur Sicherheit werfen Sie einen Blick in die Bedienungsanleitung. Spülen Sie die Arme unter fließendem Wasser ab und reinigen Sie die Oberfläche mit einem Schwamm oder einer Spülbürste. Wenn Düsen verstopft sind, säubern Sie diese vorsichtig mit einer Nadel oder einem Zahnstocher. 

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Fotos & Grafiken
  • Foto: DIY Academy / Draksal Fachverlag

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