06-03-20

Trockene Zeiten gut überstehen

Kluge Tipps, wie Sie Ihren Garten richtig bewässern


Wer seinen Garten liebt, der gießt. Das mag sich simpel anhören, doch das richtige Bewässern sollte nach gewissen Regeln erfolgen. Wir erklären Ihnen, wann, wo und wie Sie den Durst Ihrer Pflanzen am besten stillen.

 

 

Die richtige Tageszeit 

Ein häufiger Fehler ist die Wahl der falschen Tageszeit: Gartenbesitzer halten im Sommer oft nach trockenen Pflanzen Ausschau und greifen dann sofort zum Schlauch. Doch den Pflanzen ist damit längst nicht immer geholfen: Für sie ist es optimal, wenn sie am Morgen ihre Wasserration erhalten. Abends bleibt es länger feucht – das kann Schnecken anlocken oder Pilzen die Ansiedelung erleichtern. Keinesfalls sollten Sie in der prallen Sonne gießen, denn da drohen die Pflanzen zu verbrennen. Oft verdunstet das Wasser rasch und ist somit weder für den Boden noch für die Pflanze verfügbar.

Womit sollten Sie gießen?

Regenwasser ist für die Pflanzen ideal und dazu noch kostenlos. Regentonnen sind günstig und schnell aufgestellt. Größere Mengen können Sie in unterirdischen Zisternen speichern. Mit einer Tauchpumpe und angeschlossenem Gartenschlauch können Sie es bequem nutzen.

Leitungswasser ist zwar immer verfügbar und erfordert keinen Sammelbehälter, ist aber oft zu kalt für das Grün, als kostbares Trinkwasser auch vergleichsweise teuer und zudem oft kalkhaltig, was nicht alle Pflanzen vertragen. Gerade Gemüse mag lieber Regenwasser!

Wie viel Wasser wird gebraucht?

Das ist nicht so leicht zu beantworten, denn natürlich hat jede Pflanze andere Bedürfnisse.Ein Anhaltpunkt ist immer der Boden: Lehmiger Boden wird im Sommer recht hart, speichert aber viel Wasser und ist daher in puncto Gartenbewässerung von Vorteil. Sandboden ist zwar locker, das Wasser rauscht aber nur so durch. Das bedeutet, man muss ihn generell häufiger wässern und sollte zudem noch Humus oder andere Wasserspeicher einarbeiten.

Prinzipiell gilt: Wässern Sie nicht in kleinen Schlückchen, sondern in großen Schlucken, also lieber seltener, dafür dann aber durchdringend.

Einen alten Trick verrät der Spruch: „Einmal hacken spart dreimal gießen“. Das hat zwei Gründe: Lockerer Boden nimmt Regen- und Gießwasser besser auf und er verhindert, dass die Feuchtigkeit aus der Tiefe nach oben dringt und dort verdunstet. Wer nicht nach jedem starken Regen zur Hacke greifen will, bringt Mulch aus.

Sonderfall Rasen

Ist der Rasen erstmal braungelb verfärbt, ist es meist zu spät. Bereits wenn sich die Halme nach dem Betreten nicht mehr aufrichten oder schon leicht eindrehen ist es Zeit zu sprengen. Auch das Gras sollte grundsätzlich in den kühleren Morgen- oder Abendstunden gegossen werden, damit das Nass wirklich die Wurzeln erreicht. Nach dem Bewässern sollte er sich leicht matschig anfühlen (aber bitte nicht betreten!). Wer es genau kontrollieren will: Ein großes Glas Wasser auf den Rasen stellen und mit einer Markierung in Höhe von etwa 1 bis 1,5 Zentimetern versehen. Ist die Füllhöhe erreicht, hat der Rasen ausreichend Wasser.

Wie sollten Sie gießen?

Auch wenn es schneller geht: Vor allem Blühpflanzen und Gemüse mögen keine kalten Duschen von oben und werden lieber an ihrer Basis gewässert. Rosen und andere Pflanzen mit dichtem Blattwerk reagieren häufig mit Krankheiten wie Sternrußtau oder Rost, wenn das Laub nicht schnell genug abtrocknen kann.

Was für Geräte sind sinnvoll?

Da kommt’s auf die Größe an. Sie wissen nicht, wie viele Quadratmeter Sie haben? Mit dem Online-Vermessungs-Tool von Fiskars können Sie das schnell herausfinden: Auf der Website gartengroesse.fiskars.com geben Sie Ihre Adresse ein und grenzen mit wenigen Klicks auf dem Satellitenbild Ihren Garten ein. Anschließend gibt es eine Produktempfehlung von S bis XL.

Produktinfo:

Waterwheel, Oszillierender Sprinkler, Sprühpistole, Gartenschlauch von Fiskars

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