17-05-16

Wohnungswechsel leicht gemacht

Sieben Tipps für einen gelungenen Umzug


Die neue Wohnung ist gefunden, der Mietvertrag unterschrieben und der Einzugstermin steht – ab jetzt sind gute Planung und Organisation gefragt, damit der Wohnungswechsel reibungslos und entspannt verläuft.



 

Wenn ein Wohnungswechsel bevorsteht, gibt es viele Dinge zu organisieren: Fristgerechte Kündigungen beim Vermieter und beim Telefonanbieter, Adressänderungen sowie die Beauftragung einer Umzugsfirma gehören ebenso dazu wie das Ausmisten der Wohnung und das Packen der Umzugskartons. Sind im Mietvertrag Schönheitsreparaturen vereinbart, können diese beim Auszug anfallen und dadurch zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen. Eine gute Planung ist daher enorm wichtig.

Tipp 1: Wohnung und Keller vorher ausmisten
Über die Jahre hat sich so einiges in der Wohnung, im Haus und im Keller angesammelt. Einen vollständigen Überblick über all die Habseligkeiten hat kaum jemand. Deshalb sollte man rechtzeitig damit anfangen, alle Schränke zu durchforsten und nach dem Prinzip „Behalten, Wegwerfen, Verschenken” auszumisten. So wird man schnell Dinge los, die längst nicht mehr gebraucht werden.

Tipp 2: Preise vergleichen und Kosten planen
Umzüge sind teuer. Preisvergleiche und eine Auflistung der zu erwartenden Kosten können dabei helfen, Geld zu sparen. Bei Umzugsspeditionen lohnt ein Vergleich der angebotenen Leistungen und Preise im Internet, denn Preisunterschiede von bis zu 40 Prozent sind durchaus möglich. Gleiches gilt auch für den Verleih von Transportern und LKWs. Bei Preisvergleichen sind auch die Höhe der Selbstbeteiligung und die enthaltene Kilometerpauschale zu berücksichtigen. Vergleichen sollte man auch die Preise für Umzugskartons: Mietkartons der Speditionen können teurer als gekaufte Kisten sein. Günstige Kartons sind manchmal dünner und weniger stabil.

Tipp 3: Mietvertrag rechtzeitig kündigen
Um doppelte Mietzahlungen zu vermeiden, müssen Mieter ihren Vertrag rechtzeitig kündigen. Es gilt eine gesetzlich geregelte Kündigungsfrist von drei Monaten – unabhängig von der Dauer des Mietverhältnisses. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und erfordert die Unterschriften aller im Mietvertrag genannten Personen.

Tipp 4: Umzugshelfer organisieren und versichern
Wer den Umzug selbst organisiert, sollte sich frühzeitig um genügend Helfer kümmern. Vor allem wer von einer Stadt in eine andere zieht, braucht mehr Personen, die vor Ort beim Ein- und Ausladen helfen. Zu beachten ist, dass private, unbezahlte Umzugshelfer bei Schäden nicht automatisch über deren Haftpflichtversicherung haftbar gemacht werden können. Hierfür müsste der Umziehende eine separate Versicherung abschließen. Wenn bezahlte Umzugshelfer über eine Jobbörse engagiert werden, sollten diese eine zusätzliche Versicherung für diese Tätigkeit nachweisen können.

Tipp 5: Genügend Umzugskartons bestellen
Insgesamt unterschätzen die meisten die Menge das Volumen, bestellen viel zu wenig Umzugskisten und stellen dann mit Schrecken fest, dass alle Kartons gefüllt, die Schränke aber noch halb voll sind. Als Richtwert gilt: pro Quadratmeter Wohnfläche ein Umzugskarton.

Tipp 6: Zeit für Renovierung einplanen
Die Pflicht zum Renovieren der alten Wohnung bei Auszug ist keine Seltenheit. Hierfür sollte genügend Zeit eingeplant werden – vor allem, wenn auch die neue Wohnung renoviert werden muss.

Tipp 7: Umzugskosten von der Steuer absetzen

Wer berufsbedingt in eine andere Stadt zieht, kann sich einen Teil der Umzugskosten vom Finanzamt zurückerstatten lassen. In der nächsten Einkommenssteuererklärung kann man diese Kosten als Werbekosten geltend machen.
Auch bei einem privaten Umzug können anfallende Kosten in der Steuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistungen angerechnet werden. Pro Jahr liegt der Betrag bei 20 Prozent für Arbeitskosten, zum Beispiel für Spediteure, Umzugshelfer etc.
Wichtig: Für alle Dienstleistungen (Umzugsfirma, Handwerker usw.), die im Zusammenhang mit dem Umzug stehen, benötigt man eine Rechnung. Bei Privatumzügen müssen auf der Rechnung die Lohnkosten gesondert ausgewiesen sein. Außerdem sollten Rechnungen nicht bar bezahlt werden, sondern nur per Überweisung oder mit EC-Karte, um den Geldtransfer belegen zu können.

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