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Heimwerken aus Leidenschaft: Werden Sie Trainer*in bei der DIY Academy!
Nebentätigkeit mit Herz und Sinn
Veröffentlicht: 02.05.2025
Ob Fliesen legen, Wände verputzen oder ein Hochbeet bauen – in Haus und Garten fallen verschiedenste Heimwerken-Tätigkeiten an. Vielen Verbrauchern fehlen dazu aber die nötigen Kenntnisse. Und nicht alles kann man sich per YouTube-Video selbst beibringen.
Hier schafft die DIY Academy Abhilfe: Bereits seit über 20 Jahren befähigt der eingetragene Verein DIY-Fans mit und ohne Erfahrung anhand eines bedarfsgerechten Kursangebots in ganz Deutschland, ihre kleinen und großen Projekte selbstständig umzusetzen.
Neben den Praxis-Kursen im Baumarkt, bei denen die Teilnehmenden lernen, wie sie mit Werkzeugen und Material richtig umgehen, bietet der Verein seit der Pandemie auch Online-Seminare und -Beratungen an. Zunächst „aus der Not geboren“ erfreuen sich die digitalen Kurse auch ohne Kontaktbeschränkungen großer Beliebtheit.
Foto: DIY Academy
Aufgabe mit Herzblut
Zum Erfolg der Praxis-Kurse tragen die Kurs-Trainer*innen mit viel Herzblut bei. Sie vermitteln den Hobby-Heimwerkenden – meist neben ihrem Beruf oder im Ruhestand – das handwerkliche Know-how in Theorie und Praxis. Die meisten Trainer*innen sind ausgebildete Handwerker*innen, zum Teil mit eigener Werkstatt, oder sie verfügen über langjährige Expertise in den von Ihnen unterrichteten Gewerken. Viele gehören schon seit Jahren zum Team der DIY Academy. Wie zum Beispiel Antje Scheumann. Ihr Angebot an Praxis-Kursen reicht von Fliesenlegen für Anfänger und Fortgeschrittene über verschiedene Garten-Themen bis hin zu Holzarbeiten und Terrassen- und Wegebau.
Foto: DIY Academy
„Arbeiten mit motivierten Menschen und Neues dazulernen“
An ihrer Tätigkeit als Kursleiterin schätzt Antje Scheumann besonders die Unabhängigkeit, mit der sie ihr Wissen an andere Selbermacher*innen weitergeben kann, ebenso wie die Arbeit mit Menschen. „Ich lerne selbst ständig etwas Neues dazu und arbeite mit Leuten, die freiwillig etwas lernen wollen und daher gut gelaunt und motiviert an die Sache rangehen“, erklärt Frau Scheumann. „Außerdem macht es mir Spaß, Menschen mit ähnlichen Interessen in einer Region zu vernetzen, sodass sie sich auch im Anschluss an den Kurs austauschen können.“
Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung weiß Frau Scheumann, welche Eigenschaften man als Kurstrainer*in mitbringen sollte: „Eine generelle Offenheit und Neugier auf unterschiedliche Menschen und Themen und Sensibilität und Einfühlungsvermögen sind auf jeden Fall hilfreich. Aber auch eine gewisse Autorität sowie pädagogisches und organisatorisches Geschick sind von Vorteil“, so die Trainerin.
Foto: toom Baumarkt / DIY Academy
Mehr Frauen an die Werkbank!
Für die Zukunft wünscht sich Frau Scheumann, dass sich mehr Frauen den Job als DIY-Trainerin zutrauen. „In vielen Baumärkten gibt es inzwischen reine Frauenkurse, die aber meist von Männern geleitet werden, weil es einfach keine Kurs-Trainerinnen gibt“, stellt sie fest. „Meiner Erfahrung nach sind die Frauen aber oft ganz begeistert, wenn der Kurs auch von einer Frau geleitet wird, die selbst mit den Geschlechterklischees zu kämpfen hat und es sozusagen geschafft hat.“
Foto: DIY Academy
Mit großen und kleinen Kniffen zum besten Ergebnis
Auch Anke Ruhl, seit 2023 Trainerin bei der DIY Academy, hat Freude an ihrer Arbeit mit wissbegierigen Heimwerkenden. Die gelernte Malerin und Lackiererin gibt unter anderem Praxis-Kurse zu den Themen Tapezieren und Streichen, Spachteln und Verputzen, kreative Wandgestaltung sowie zur Bearbeitung von Hölzern und Möbeln. „Es macht immer viel Spaß, zu sehen, dass die Leute wirklich etwas lernen wollen und ich sie mit großen und manchmal auch nur kleinen Tipps und Kniffen dabei unterstützen kann, das beste Ergebnis zu erzielen“, freut sich Frau Ruhl.
Als Voraussetzung für die Arbeit als Trainer*in sieht Anke Ruhl neben Spaß am Umgang mit Menschen und am Heimwerken ein gutes Basiswissen in den Themen und Projekten, die man vermitteln möchte. „Man sollte sich natürlich auch vorstellen können, vor einer Gruppe frei zu sprechen und Dinge zu erklären und zu präsentieren“, rät die Handwerkerin.
Foto: DIY Academy
Foto: DIY Academy
Freiraum für eigene Ideen
Zur Vorbereitung auf die Kurse stellt die DIY Academy den Trainer*innen eigens entwickelte Leitfäden zur Verfügung. „An denen kann man sich als ‚Neuling‘ erstmal super orientieren“, sagt Frau Ruhl. „Ich überlege mir aber auch persönlich, was ich genau machen möchte, und erstelle für den Baumarkt eine Materialliste. Telefonisch spreche ich dann mit dem zuständigen Mitarbeiter vor Ort die nötigen Vorbereitungen für den Kurs ab. Als Trainerin habe ich also die Möglichkeit, die Kursinhalte mitzugestalten und meine Stärken optimal einzusetzen."
Auch sonst lässt die DIY Academy ihre Trainer und Trainerinnen nicht im Regen stehen: Arbeitskleidung, eine Grundausstattung mit Qualitäts-Werkzeugen und regelmäßige Schulungen bei den Partner-Unternehmen gehören zum Service für eine erfolgreiche Zusammenarbeit dazu.
Foto: DIY Academy
„Manchmal ist Fingerspitzengefühl gefragt“
Anja Lehmann, seit 2017 Trainerin bei der DIY Academy, gibt ihr Know-how in den verschiedensten Gewerken ebenfalls mit Freude weiter. Ihr Kursangebot reicht von Rasenpflege über Kleinreparaturen im Haushalt und Befestigungstechnik bis hin zu Grundlagen im Umgang mit Elektrowerkzeugen und Oberflächenbehandlung von Hölzern und Möbeln.
„Ich freue mich immer, wenn ich den Teilnehmenden ihre anfängliche Scheu vor dem Umgang mit Werkzeugen nehmen und ihnen Lust auf ihre eigenen Projekte machen kann", sagt Frau Lehmann. Neben einer kommunikativen Art und Organisationstalent sollten zukünftige Trainer*innen auch ein gewisses Maß an Flexibilität mitbringen. „Manchmal kommen die Leute mit unterschiedlichen Erwartungen und unterschiedlichem Kenntnisstand in die Kurse. Da ist dann etwas Fingerspitzengefühl gefragt, um auch die Leute "abzuholen" die eigentlich etwas anderes erwartet hatten", erklärt Frau Lehmann. „Außerdem muss man den praktischen Teil der Kurse so gestalten, dass sich die Leute mit Vorkenntnissen nicht langweilen, die Anfänger aber auch nicht überfordert werden", weiß Frau Lehmann.
Foto: DIY Academy
Foto: Bosch Home & Garden / DIY Academy
Wohin geht der Trend beim Heimwerken?
Mit fast 20 Jahren Erfahrung im Anleiten und Befähigen von DIY-Fans gehört Robert Raschke-Kremer zum „Urgestein“ der Trainer*innen-Riege der DIY Academy. Der gelernte Handwerker und Bautechniker mit eigener Werkstatt in Bottrop freut sich über reges Interesse an seinen Baumarkt-Kursen im Fliesenlegen, Verputzen und Trockenbau. „Aber auch die Themen Terrassen- und Zaunbau sind bei den Kunden derzeit gefragt“, stellt Robert Raschke-Kremer fest.
Auch er findet Bestätigung darin, sein fachliches Know-how gezielt an die Kursteilnehmenden weiterzugeben, damit diese ihre Projekte selbstständig umsetzen können. „Die meisten haben schon handwerkliche Erfahrungen und wissen den Input zu schätzen“, so der Trainer. „Aber auch Anfänger gehen nach dem Kurs motiviert an kleinere Projekte heran.“
Hat sich denn über die Jahre in der Kurslandschaft etwas verändert? „Erfreulich ist, dass immer mehr aktive Frauen die Kurse besuchen“, sagt der Trainer. „Und auch die jungen Leute finden immer öfter den Weg in unsere Kurse. Vor allem der Nachwuchs aus der Upcycling-Szene führt den DIY-Gedanken auf unkonventionelle Art fort …“
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Weitere Informationen zur Nebentätigkeit als DIY Trainer*in und zum Bewerbungsprozess: mehr
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